Berlin 2014 – Abreisetag

Heute ging es zurück nach Frankfurt.

Wir haben ausgecheckt und sind dann mit unserem Gepäck auf die andere Seite der Geleise vor das Bahnhofsgebäude von Lichterfelde-West gelaufen, um uns einen Ort für ein besseres Frühstück zu suchen.
Das hätten wir schon viel früher machen sollen, denn wir entdeckten das Litehouse, in dem es ein wunderbar leckeres und überaus üppiges Frühstück, mit Kaffee, so viel, wie frau wollte, gab.
Jede Menge Obst, lecker Brötchen, lecker Spiegeleier, herrlicher Bacon, ach, ich höre ja schon auf. Einfach großartig. Und dann auch noch eine aufmerksame, freundliche Bedienung! Was will frau mehr vom Frühstück!

So, ich bin jetzt still.
Danach ging es mit der S1 zur Haltestelle Brandenburger Tor. Dort sind wir in die berühmt-berüchtigte U55, der Kanzlerbahn, eingestiegen, die zurzeit nur drei Haltestellen hat: Brandenburger Tor, Bundestag und Hauptbahnhof. Aber sie ist klimatisiert! Inklusive der Haltestellen! Yeah! Also: wenn Euch zu warm wird in Berlin: ab in die U55 und immer hin und her fahren! 😀
Ich habe übrigens die Fahrerin der U-Bahn am Hauptbahnhof gefragt, ob dieses ständige Hin-und Herfahren auf dieser kurzen Strecke nicht langweilig sei. Sie sagte nein, das sei es überhaupt nicht und es klang nicht so, als würde sie das nicht meinen.

Am Hauptbahnhof angekommen, fiel uns siedendheiß ein, dass wir vergessen hatten, für die Rückfahrt Sitzplätze zu reservieren. Mist, mist, mist!
Wir haben noch versucht, kurzfristig am Automaten Plätze zu ergattern, aber das war leider zu spät. So sind wir also zum Zug gerannt, der bereits da stand und sind durch die Waggons gelaufen, auf der Suche nach einem freien Sitzplatz.
Aber das ist bei Zügen von und nach Berlin extrem schwierig.
Wir hatten Glück: zunächst saßen wir auf Plätzen, die erst ab Hildesheim reserviert waren.
Doch schon vor Hildesheim entdeckten wir in einem Wagen weiter in einem 6er-Abteil zwei Plätze, die erst ab Kassel reserviert waren. Und kurz vor Kassel fanden wir einen Platz, der erst ab Frankfurt wieder reserviert war und der daneben aber ab Kassel.
Doch wir hatten Glück, die Person, die in Kassel einsteigen sollte, kam nicht und so konnten Schatzi und ich doch die gesamte Fahrt über sitzen.
Aber ich sag‘ Euch, das passiert uns nicht wieder. Das Platz suchen ist einfach zu nervenaufreibend. Die Koffer hatten wir übrigens in dem Großraum-Abteil gelassen, in dem wir zuerst saßen. Die Dinger auch noch durch den übervollen Zug zu schleifen, hätte gerade noch gefehlt!

Müde, aber glücklich, nicht die gesamte Fahrt stehen zu müssen, kamen wir in Frankfurt an.
Und das war es wieder für dieses Mal.
Im Oktober geht es nach Herford und Münster.