Berlin 2014 – Tag 4 Teil 2

Sooo, da ich jetzt endlich nicht mehr Im Dienst hier bin, kann ich auch mal wieder bloggen.

Nach der Abschlussveranstaltung des Kongresses haben Schatzi, P. und ich uns im Parkcafé am Fehrbelliner Platz zum Mittagessen getroffen.
Wir saßen bei wieder wunderschönem Wetter draussen und haben zwischen dem Vertreiben von Wespen und dem Befreien von Wespen aus dem Zuckerstreuer ein wenig gegessen. Das Essen war jetzt nicht ganz so spektakulär, deswegen erwähne ich es hier nicht weiter.

Danach haben wir uns auf dem Weg zum Georg-Kolbe-Museum gemacht, um uns die Ausstellung Vanitas – Ewig ist eh nichts anzuschauen.
Es geht in dieser Ausstellung um die Vergänglichkeit der Dinge und es waren ein paar interessante Arbeiten dabei, unter anderem von Mona Hatoum, Alicija Kwade und Katja Strunz.
Das spektakulärste Kunstwerk war allerdings schon fast vergangen: in Eisblöcke eingefrorene Blumen und andere Dinge, bei denen das Eis aber schon fast vollständig geschmolzen war.

Wir haben im Café des Museums noch einen Eistee getrunken und sind dann eine Straße weiter zum Waldfriedhof Heerstraße gegangen, der gegenüber vom Olympiastadion liegt und als schönster Friedhof Berlins gilt.

Und wir sind alle drei zu der Überzeugung gekommen: das stimmt.
Wow, was für ein Gelände! Riesig, hügelig und mitten drin ein See.
Und wer hier alles begraben liegt:
Helene Lange
Helene-Lange
Tilla Durieux,
Tilla-Durieux
Grethe Weiser, Agnes Windeck.

Ein paar bekannte Männer:
Joachim Ringelnatz, Viktor de Kowa, Vadim Glowna und Loriot:
Loriot
Jau, das sind alles gelbe und andersfarbige Enten auf dem Grab. Schon lustig, gell?
Hier ein kleiner Eindruck, wie der Friedhof aussieht:
Waldfriedhof-Heerstrasse
Sehr verwunschen, ruhig (trotz Straßenlärm) und es gibt viel zu entdecken.
Einfach mal hin da!

Nach einem kurzen Blick auf das Olympiastadion sind wir danach zum Savigny-Platz gefahren, um etwas zu Abend zu essen. (Yeah! Endlich essen! ;))

Nach ein wenig herumlaufen und Speisekarten lesen sind wir dann in der Kantstraße beim Ottenthal hängen geblieben.
Ein Restaurant mit österreichischen Spezialitäten mitten in Berlin.
Und das haben wir gegessen:
Geeiste Gurkensuppe auf Kefir-Basis mit Streifen vom hausgebeizten Lachs
Paradeiser-Kohlrabi-Suppe mit Ziegenfrischkäse-Nockerl
Brüstchen vom knusprigen Mais-Backhendl auf bunten Salaten mit Kräuter-Knöderl (2x)
Wiener Schnitzel vom Bio-Kalb aus Deutschland mit Erdäpfel-Vogerl-Salat
Hausgemachter, gezogener Wiener Apfelstrudel mit Schlagobers und Vanilleeis (2x)
Bananensplit mit Ottenthaler Vanilleeis, frischer Schokosauce und Schlagobers.
Mmmh, lecker! Auch wenn die Paradeiser (Tomaten)-Kohlrabi-Suppe kalt war und nicht ganz so gut ankam und im Apfelstrudel ein, zwei gemahlene Haselnüsse zu viel waren.
Hier ein Bild vom Schnitzel:
Wiener-Schnitzel

Satt und müde sind wir dann zum Ku’damm rüber getroddelt und mit dem 101er-Bus wieder zurück zur Pension.
Morgen früh werden wir mal eine Stunde länger schlafen. Kongress ist ja jetzt aus.