Berlin 2014, Tag 5 Teil 2

Nach den Denkmal-Terminen haben wir uns in das Café Lebensart gesetzt, das an einer Stelle steht, an der früher genau die Mauer entlang lief. Auf dem Boden ist der Grenzverlauf farblich markiert.
Genau gegenüber befindet sich die Hessische Landesvertretung beim Bund; das war jetzt aber echter Zufall.
Jedenfalls haben wir da eine Kleinigkeit gegessen und getrunken und der junge Mann, der uns bedient hat, war so nett, dass P. meinte, dass kann kein Berliner sein. Ich sagte: der ist bestimmt aus Brandenburg. Natürlich haben wir ihn gefragt, wo er denn her sei und: natürlich aus Brandenburg!!!:)
Schatzi und ich haben es schon oft erlebt, das Service-Personal, egal ob Tourismus, Restaurant oder sonstwas, im Osten viel freundlicher ist, als im Westen. Vielleicht sollten Schatzi und ich mal ein Service-Bewertungsportal aufmachen. 😉

Wir sind dann weiter Richtung Potsdamer Platz gelaufen und von dort mit der S-Bahn wieder zur Haltestelle Lichterfelde-West.
Dort nahmen wir nicht den üblichen Ausgang Richtung Pension, sondern den auf der entgegengesetzten Seite.
Dort entdeckten wir einen kleinen Bahnhofsvorplatz mit Bioladen, Klamottenläden, Restaurant, Bäckerei und einen Buchladen.
Da musste ich natürlich gleich wieder rein. Ja, ich habe Bücher gekauft (mittlerweile ist der Koffer ganz schön schwer!).

Abendessen gab es im Restaurant Macedonia, direkt neben dem Bahnhofsgebäude. Auch dort war es wieder sehr lecker und die Bedienung war sehr freundlich.
Danach sind wir noch einmal zurück in die Innenstadt gefahren, um gegen 22 Uhr die Otto-Piene-Austellung More Sky – The Proliferation of the Sun anzuschauen.
War ganz nett, aber leider auch ein wenig langweilig, weil sich die Projektionen nach ca. 15 Minuten ständig wiederholten.

Deshalb wir dann auch bald wieder gegangen und mit dem Bus 101 gemütlich zurück zur Pension gezockelt.