Buchmesse 2011

Island-Buchmesse

Island ist sagenhaft, die Buchmesse ist groß und meine Füsse sind platt. 😀

Ich war am Mittwoch auf der Buchmesse.
Das ist mein liebster Buchmessentag.
Da ist es noch möglich, ganz unvermittelt mit den Menschen, die an den Ständen arbeiten, ins Gespräch zu kommen. Denn sie sind noch guter Laune und noch nicht völlig müde und kaputt.

Besucht habe ich die Hallen 3, 4, 5 und kurz das Forum (daher ist das Bild).
Das sind so die Standardhallen, die ich besuche. Deutschsprachige und englischsprachige Bücher (von wegen beruflich und so).

Ich war beim Querverlag, beim Ulrike Helmer-Verlag (tolle T-Shirts, Ladies! Ich meine den Spruch auf der Rückseite, nicht den Schnitt oder die Farbe 🙂 ), beim Konkursbuchverlag und bei einigen anderen mehr.

Interessant war eine Podiumsdiskussion im Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung in Halle 5:
Literatur in Zeiten der Globalisierung – nur noch Einheitsbrei?
Es ging um die Globalisierung der Literatur. Findet die wirklich statt oder wünschen wir uns das nur?
Gibt es universelle Literatur, die weltweit Menschen aller Kulturen anspricht?
Bei dieser Diskussion wurde von den einzelnen Teilnehmern (leider diskutierten nur Männer) angemerkt, dass sich der Blick der LeserInnen in Europa selten über den Tellerrand des Europäischen/Amerikanischen hinweg bewegen würde.
In Zeiten von Krisen oder Naturkatastrophen würde gerne auch mal nach der Literatur in den betroffenen Ländern geschaut, aber das Interesse ließe dann auch bald wieder nach.
Viele LeserInnen würden sich nicht trauen, Bücher aus anderen Kulturen zu lesen, weil sie denken, dass sie sich darin nicht wiederfinden könnten und das wäre wohl für Viele sehr wichtig.
Sie riefen dazu auf, sich auf diese Bücher einzulassen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Wer weiß, was wir darin noch finden könnten.

Mal gucken, vielleicht gehe ich mit Schatzi am Samstag noch mal hin.

Auf alle Fälle geht’s zur Lesbisch-Schwulen Lesenacht ins LSKH.