Ein Ausflug an den Bodensee – Teil 1

Manchmal sind Schatzi und ich ja schon ein wenig verrückt. Da sehen wir am späten Samstagabend in der österreichischen Kultursendung LEBENS.ART einen Beitrag über die Malerin Xenia Hausner und schon setzen wir uns um halb zwei Uhr nachts vor den PC und suchen nach einer Ausstellung von ihr.
Prompt haben wir eine gefunden: im Schloß Achberg am Bodensee. Genauer gesagt: zwischen Lindau am Bodensee und Wangen im Allgäu. Keine dreiviertel Stunde später hatten wir uns einen Termin ausgewählt, Bahnfahrkarten und Hotel rausgesucht und das CarSharing-Auto vorreserviert.
Und das Beste dabei war ja noch: diese Ausstellung umfasste nicht nur Bilder von Xenia Hauser sondern von weiteren 18 (!) Malerinnen der Gegenwart.

So ging es denn Ende Juni mit dem Zug nach Lindau und von dort mit dem Auto nach Oberreitnau zu unserem Hotel. Das Gasthaus Ziegler, das wir uns ausgesucht hatten, war allerdings um die Uhrzeit, als wir ankamen, noch in der Mittagspause. Wir beschlossen daher, schon mal den Weg zum Schloß Achberg zu erkunden, damit wir am Samstag morgen nicht noch groß herumirren würden.
Allerdings war die Vorerkundung gar nicht nötig gewesen. Durch die malerische allgäuische Landschaft kurvend, haben wir das Schloß ziemlich rasch gefunden. Oder sollte ich sagen: den Waldweg dorthin? Na, wenn wir schon mal da sind und es ist ja noch Zeit, gehen wir doch einfach gleich und sofort in die Ausstellung. Gesagt, getan.


Ist das nicht idyllisch??? Jau, schon, aber auch ziemlich steil. Wir hatten ja jetzt gar nicht damit gerechnet, auch noch durch den Wald stiefeln zu müssen und hatten dementsprechend auch Sandalen an. Na gut, wir haben es ja so gewollt.
Bald entdeckten wir auch die Fahne am Tor zum Schloss, die auf die Ausstellung entfesselt! – Malerinnen der Gegenwart hinwies.

Das Schloß an sich ist sehr hübsch und vor allen Dingen war es wunderbar kühl da drinnen. Denn leider war es hier in der Nähe des Bodensees temperaturmäßig nicht viel besser als in Frankfurt.

Hier ein Bild aus dem Inneren des Schlosses:

Auf drei Stockwerke verteilt hingen die Bilder der Künstlerinnen in kleinen und größeren Räumen und auf den Fluren.
Sie waren vom Kurator der Ausstellung verschiedenen Themen zugeordnet worden.

Und jetzt kommt leider eine doofe Nachricht: die Bilder in der Ausstellung durften nicht fotografiert werden. Deswegen kann ich Euch nur Links zu den Künstlerinnen zur Verfügung stellen:

Cornelia Schleime
Isabelle Dutoit
Xenia Hausner
Alex Tennigkeit
Zohar Fraiman
Justine Otto
Kathrin Landa
Verena Landau
Marianna Krueger
Franziska Guettler
Rosa Loy
Sarah Schumann
Eva Schwab
Christa Näher
Marlene Dumas
Miriam Vlaming
Cecily Brown
Stephanie Dost
Katharina Immekus (leider keine brauchbare Internetseite gefunden)

Viele dieser Künstlerinnen sind übrigens im MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig. Es lohnt sich sehr, diese Seiten ebenfalls anzuschauen!

Falls Ihr Euch die Zeit genommen habt, ein paar der Seiten anzuschauen, ist Euch bestimmt aufgefallen, wie vielfältig die Bilder sind. Es war eine wirklich tolle Ausstellung in wirklich tollen Räumen. Wäre schön, wenn die Ausstellung noch an anderen Orten so oder so ähnlich gezeigt werden würde.

Und ein andern Mal erzähle ich Euch davon, welche aufregende Entdeckung wir dann am Samstag gemacht haben.

1 Antwort zu “Ein Ausflug an den Bodensee – Teil 1”

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