Herford und Münster – Eine kleine Städtetour in Westfalen – Tag 2, Teil 2

Nach dem Großeinkauf an Schokolade mussten wir uns aber dringend ausruhen. Und wo geht das am besten? Genau, in einem Café.
Und praktischerweise war genau in der Nähe der Bruchbude ein nettes Tortifachgeschäft, das Café Jach.
Dort gab es leckeren Kuchen (Wendlandtorte, Himbeerkuchen und Nougatringe) und guten Kaffee bzw. Cappuccino.

So gestärkt machten wir uns endlich auf den Weg zum MARTa.
Wir waren schon ganz gespannt, wie es dort sein würde und wollten auch alles über den Bau an sich erfahren.
Hier eine nette Lady vor der Tür:

MARTa

Aber wie Schatzi bereits erwähnt hat: das MARTa war eine Enttäuschung. Ein beeindruckender Bau von außen, aber drinnen kleinteilig, eng und kaum Informationen über das Gebäude. Es gibt keine Dauerausstellung und zurzeit läuft nur eine Wechselausstellung, während die andere noch aufgebaut wurde.
Das Interessanteste war der Einblick in die Werkstatt des Museums, deren Türen wegen des Aufbaus zufällig offen standen.

Führungen gibt es nur am Wochenende und Audio-Guides haben sie gar nicht erst.
So sind wir ein wenig planlos durchs Gebäude geirrt und haben uns wenigstens im Shop noch eine schicke Tasse mit dem Museum drauf und zwei Bücher zum Thema Designmöbel gekauft.

Wir sind dann raus, zum Bahnhof und wollten von da mit dem Bus zurück in die Innenstadt, weil wir vom vielen Rumgelaufe schon Fußschmerzen hatten.
Ladies, wenn sich noch eine jemals über den Öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt beschwert, die fahre ich höchstpersönlich nach Herford, stelle sie an eine Bushaltestelle und wünsche ihr viel Spaß beim Finden des Weges.
Es hängen zwar überall tausend millionen Zettel rum mit den Abfahrtzeiten und den Endstationen der Busse, aber wo die zwischendurch halten, ist ein gut gehütetes Geheimnis, dass die Herforder nur widerwillig verraten.

Mit etwas Glück schafften wir es dann doch zurück in die Innenstadt und sind dann erst mal ins Hotel gegangen, um die Tonnen von Schokolade und Bücher abzulegen und ein kleines Nickerchen vor dem Gourmetdinner zu halten.

Denn heute abend war 5-Gänge-Menü im Restaurant Die alte Schule angesagt.

Zu essen gab es das sogenannte Gabelmenü, bestehend aus

Geräucherte Entenbrust mit Feldsalat und eingelegtem Kürbis
Kartoffel-Rauchaalsuppe mit Einlage
Alte Schule Fischstücke in feiner Dijon-Senfsauce mit Kräuterreis
Boeuf Bourguignon vom Rinderfilet mit tourniertem Gemüse und Kartoffelschnee
Kirschparfait im Baumkuchenmantel

Leider ist das Boeuf verwackelt, deshalb hier der Nachtisch:

Nachtisch

Die Portionen waren natürlich etwas kleiner als die regulären, aber alles war äußerst köstlich und satt sind wir auch geworden!

Danach ging es zurück zum Hotel und morgen mittag, nach einem kurzen Besuch auf dem Wochenmarkt geht es dann weiter nach Münster.
Wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet.