Indian Summer 2010 – Washington DC

Moin, moin.

es ist jetzt 2.54 Uhr deutscher Zeit und ich hänge hier im Hotelzimmer des Omni Shoreham in Washington DC und schreibe noch ein wenig. Und das, obwohl wir schon seit geschlagenen 22 Stunden auf den Beinen sind. Ich fasse mich deshalb kurz.
Dienstag morgen sind wir um 5 Uhr aufgestanden, im strömenden Regen mit dem Taxi zum Flughafen gefahren, hatten um kurz nach 7 Uhr eingecheckt, sind dann mit C. frühstücken gegangen, um kurz nach 9.30 Uhr durch die Sicherheitschleuse zum Gate, wo dann ab 10.15 Uhr das Boarding begann, damit wir um 11 Uhr abfliegen hätten können sollen. Na gut. Das Boarding begann pünktlich. Wir mussten allerdings mit einem Bus zum Flugzeug fahren, am Gate selbst ist eine Riesenbaustelle. Das war auch kein Problem. Das Wetter war mehr als bescheiden, kühl, neblig, regnerisch. Und wir hatten in den Vorhersagen gelesen, dass das Wetter an der Ostküste der USA auch nicht besser sein sollte.

Allerdings mussten wir dann im Flugzeug ziemlich lange bis zum Abflug warten, da das Wetter so schlecht war. Und der Pilot meinte, wir würden wohl aufgrund von Gegenwinden auch ordentlich Verspätung haben.
Der Flug verlief ziemlich ereignislos.

Bis hierhin hatte ich gestern geschrieben. Da war es 3.15 Uhr in Deutschland. Dann mußte ich aufhören und erstmal schlafen. Jetzt ist es 5.15 Uhr hier und wir sind wach und können nicht mehr einschlafen. Super, was?
Also, weiter schreiben.

Schatzi hat sich übrigens elendig gelangweilt auf dem Flug. Es war einfach keine Äktschen und wenn Schatzi lange warten muss, bis es wieder Äktschen gibt, ist sie ganz unglücklich.

Aber dann gab es ja wieder Äktschen.
Landung am Dulles Airport, raus aus dem Flugzeug, wieder in einen Bus, rüber zum Hauptterminal, an der Einwanderungsbehörde vorbei, Koffer holen, durch den Zoll und rüber zur Autovermietung. (Das ging wirklich alles relativ schnell!)

Hier unsere Koffer vor dem Flughafen:

Ach, Wetter in Washington: mindestens 23 Grad, strahlender Sonnenschein und schwül. Ziemlich schwül, typisch Washington schwül.

Bei der Autovermietung gab es übrigens keine Autos mehr in der von uns reservierten und bezahlten Compact-Klasse, deswegen fahren wir jetzt mit einem kleinen Schiff durch die Gegend. Also ich finde, das ist ein Schiff im Vergleich zu unserem kleinen Wägelchen zuhause!

Und das war unser Bett heute nacht.
Im Omni Shoreham. Einem Hotel mit ein paar mehr Sternchen. Ein wenig übertrieben. Das Interessante ist nur, es laufen hier ziemlich viele Frauen ein und aus. So einen starken Frauenüberschuß sieht frau eher selten. (Im Flugzeug war es leider ein heftiger Männerüberschuß, warum auch immer.)
Vielleicht liegt das mit den Frauen daran, dass das Hotel so schön historisch ist. Wer weiß.

Wir haben dann unsere Koffer aufs Zimmer gebracht, sind zum Dupont Circle gefahren und haben bei Kramer Books & Afterwords was gegessen.

und getrunken.

Dann zurück zum Hotel, ein gescheiterter Blog-Versuch, s.o. und schlafen, schlafen, schlafen!
Und jetzt geht es zum Frühstück in den Diner schräg gegenüber und dann ab nach Bridgeport, Connecticut.
Bis zum nächsten Eintrag!