Irland-Schottland Frühjahr 2017 – Tag 7

Auch heute waren wir wieder eine ganze Weile mit dem Bus unterwegs, um noch ein bißchen von Schottland zu sehen. Unsere erste Etappe führte uns zum Loch Lomond, der nur 23 km entfernt von Glasgow liegt. Am einen Ende des Sees, in Luss, haben wir angehalten und sind ein wenig herumgelaufen, haben uns die Landschaft, Touristeninfo und Shops angeschaut. Im Geschäft haben wir endlich mal einen Stand mit Eiscreme gefunden. Da haben Schatzi und ich uns doch gleich eine Kugel gekauft. Sehr lecker.
Ups, ich habe ja gar kein Foto gemacht. Aber es gibt im Internet auch viel bessere Bilder vom Loch, als die, die ich mit unserer kleinen Kamera machen könnte.

Dafür habe ich dann in Killin fotografiert, wo wir als nächstes einen Zwischenstopp eingelegt haben:

Den berühmten Wasserfall Falls of Dochart habe ich allerdings nicht geknipst. Wir hatten mal wieder andere Prioritäten (auf die Toilette gehen und so). Dort gibt es übrigens auch einen sehr beliebten Campingplatz und so blieb es nicht aus, dass wir den ein oder anderen Wohnwagen aus Deutschland vorbeifahren sahen.

Von dort aus ging es dann noch ein Stückchen weiter in Richtung Highlands. Im Städtchen Pitlochry stand die Besichtigung einer Destillerie an. In diesem Fall war es die Blair Athol Distillery. Schatzi und ich sind nicht mit auf die Führung durch den Betrieb gegangen. Wir hatten das auf unserer ersten Schottland-Reise schon gesehen und fanden das jetzt nicht so interessant. Stattdessen haben wir uns draußen ein wenig umgeschaut und die absurden Whiskyflaschen im Shop bewundert:


Nein, die beiden Flaschen haben wir nicht gekauft. Soviel Kleingeld hatten wir gerade nicht einstecken. 🙂

Hier noch ein paar Bilder:

So sehen übrigens die Stämme aller Bäume um die Destillerie herum aus. Das kommt von den Ausdunstungen bei der Lagerung des Whiskys. Sieht lecker aus, nicht wahr??

Den Nachmittag haben wir dann mit der Fahrt nach Sterling und einem Besuch des Sterling Castle verbracht oder besser gesagt: wir haben eine Zeitlang damit verbracht, uns vor dem Gewitter mit Starkregen und Hagel zu schützen. Zum Glück gab es beim Schloß einiges an Unterstellmöglichkeiten, wo wir einigermaßen trocken blieben. Soviel Glück hatte unser Bus leider nicht. In den ist an einer Stelle hinten so das Wasser reingelaufen, dass zwei Sitze gesperrt werden mussten. Das war jetzt nicht ganz so schlimm, da der Bus nicht voll besetzt ist. So konnte die Person, die dort saß, sich umsetzen.

Das eigentliche Schloß haben Schatzi und ich nicht besichtigt. Wir haben uns drau0en umgeschaut und nach dem Gewitter einen Blick auf Sterling runter geworfen. Da war ein sehr ungewöhnlicher Regenbogen zu sehen.


Obwohl: es war mehr eine Wand in Regenbogenform, also nicht so gebogen, wie frau es eher zu sehen bekommt. Cool.

Den Friedhof, der weiter unten lag, habe ich auch noch besucht:


Die ältesten Grabsteine dort sind von 1597, aber ich habe auch einen gesehen, da stand als Todesjahr 2014 drauf. Der Friedhof ist also wohl noch in Benutzung.

Nach einem in Schottland mit Butter und Milch hergestelltem Eis – Karamell, superlecker! – ging es zurück Richtung Glasgow und Edinburgh nach Bathgate, wo sich unser letztes Hotel für die Reise befindet. Zwei Nächte werden wir hier verbringen, wobei wir morgen noch Edinburgh besichtigen werden.

Unser Zimmer ist zwar ein wenig klein, aber wir haben endlich wieder ein Doppelbett und das Abendessen war auch mal wieder gut. Hier ein paar Bilder:

Der Fisch war etwas trocken, aber sonst war alles gut.
Morgen dürfen wir ein wenig länger schlafen. Dann werden wir das jetzt mal schnell tun.