Leipzig, März 2014 – Tag 4

Boah, is das kalt!
Über Nacht ist das hier ganz schön kalt und naß und einfach nur usselich geworden.
Aber das sollte uns nicht davon abhalten, in den Leipziger Zoo zu gehen.

Hier das schöne Eingangsportal:

Eingang-Zoo

Und wir waren nicht die Einzigen im Zoo. Trotz des eher besch…eidenen Wetters waren ziemlich viele Leute da.
Wir haben uns Flamingos, Pinguine, Fische, Elefanten, Krokodile, Nasenbären, Lippenbären, Schneeleoparden und noch einiges mehr angeschaut.

Pinguine
Pinguine,

Nashorn
Nashörner,

Bruecke
Brücken,

auto
Autos, ….

Brücken??? Autos???
Yep, Brücken und Autos. Die waren im relativ neu errichtetem Gondwana-Land zu finden, einem riesigen überdachten Areal, das die Besucherin per Boot und zu Fuß erkunden kann.
Es ist übrigens ratsam, sich bei einem Besuch des Leipziger Zoos so anzuziehen, dass frau auch mal was ausziehen kann, denn es ist sowohl im Aquarium als auch im Gondwana-Land ziemlich warm und ziemlich feucht dazu. An manchen Stationen ist es zwar schwierig, die Tiere in all der Pflanzenpracht und erst recht bei Regenwetter zu entdecken, so haben wir Lama Horst nur so gesehen:

Horst

aber ich finde, ein Besuch lohnt sich dennoch, denn es gibt viel zu entdecken und auch einiges über die Weiterentwicklung der Zootierhaltung zu lernen. Frau muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass eine einigermaßen artgerechte Tierhaltung auch bedeutet, dass die Besucherin nicht immer alle Tiere zu sehen bekommt.
Ich verzichte lieber darauf, das Lama Horst in echt zu sehen, und würde auch gerne darauf verzichten, die beiden Nasenbären dabei zu beobachten, wie sie verstört am Gitter auf und ab laufen. Was ja nur dann möglich ist, wenn ich als Besucherin nicht darauf bestehe, alle Tiere zu sehen.

Nach vier Stunden Rumgelaufe waren wir wieder ziemlich erschöpft. In einem der Restaurants im Zoo haben wir noch eine Kleinigkeit gegesssen, ganz okay, aber etwas teuer.

Nach einem kleinen Nickerchen im Hotel beschlossen wir, heute abend mal ins Kabarett zu gehen.
Das SchlafGut-Hotel hat übrigens einen eigenen Tisch für seine Gäste im Kabarett die Leipziger Funzel, so dass unsere Wahl für eines der vielen Kabarette in Leipzig nicht ganz so schwer fiel.

Es war aber noch etwas Zeit bis zum Beginn der Vorstellung um acht, und so haben wir dann beim Curry Cult noch Currywurst und Pommes (ganz gut) und in der Milchbar Pinguin noch ein lecker Eis gegessen.

Das Kabarett ist in einer Passage, von der Nikoleistraße abgehend, gelegen. Der Tisch, den wir hatten war ganz gut. (Es ist übrigens auch möglich, im Kabarett selbst was zu essen.)

Das Programm hieß: Alles muss raus!
Und so entrümpelten die Darsteller, zwei Frauen und zwei Männer, alte und neue Sketche zu Merkel, der ewigen Kanzlerin; der Beerdigung des Sozialstaates; Lampedusa-Urlaub zum Flüchtlinge gucken; 1.500 Euro Abwrackprämie für Senioren und anderen politischen Themen.
Der Abend war sehr unterhaltsam, wenn auch teilweise grenzwertig (die Wiederkehr des Adolf H.), aber so soll ja politisches Kabarett auch sein.

So, dass war jetzt unser Leipzig-Urlaub für dieses Jahr. Morgen geht es zurück nach Frankfurt. Und ich muss jetzt dringend aufhören, da das Erkältungszeug, was ich geschluckt habe, langsam Wirkung zeigt und die Gefahr besteht, dass ich nur noch Quark schreibe.
Deshalb: gute Nacht und bis zum nächsten Mal!