Leipziger Buchmesse – Donnerstag, 15.03.12

Seit heute sind wir hier:

Und wer sind wir?
Schatzi und Schatzi und die Tänzerin.

Heute morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem ICE von der Buchmessestadt Frankfurt zur Buchmessestadt Leipzig.
Der Zug war ganz schön voll. Wir waren wohl nicht die Einzigen, die zur Buchmesse wollten.
Vom Leipziger Hauptbahnhof fuhren wir weiter mit der Straßenbahn in den Stadtteil Lindenau zur Leipziger Baumwollspinnerei.

Nein, wir wollen hier nicht rumspinnen. Auf diesem Fabrikgelände gibt es zwei Ferienwohnungen, von denen wir die kleinere (60 qm) gemietet haben.

Das Gelände hier ist riesig und nur teilweise saniert. Es gibt Galerien, Ateliers diverser KünstlerInnen (u.a. Rosa Loy, s. a. Ein Ausflug nach Augsburg), ein Kino, ein Café, Künstlerbedarf, etc.
(Schatzi hat bald einen Herzinfarkt gekriegt, als ich ihr sagte, das Rosa Loy hier arbeitet 😀 )

Und so sieht ein Teil dieser Ferienwohnung aus:

Tassenlampen in der Küche

Trommellampen über dem Esstisch.

Wir hatten uns aber zunächst verlaufen, weil ich das Schild falsch gelesen hatte. Da standen wir in Gebäude 18 vor der größeren Ferienwohnung (110 qm) statt in Gebäude 20. Das haben wir aber erst gemerkt, als der Code, den Schatzi an der Tür eingegeben hatte, nicht funktionierte. 😳

Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten, mussten wir erstmal was essen. Da hatten wir es nicht weit. Im Café gleich am Zugang zum Gelände gab es lecker Essen: Schatzi hatte Schnitzel mit Kartoffelsalat, die Tänzerin hatte Käsespätzle und ich Gnocchi mit Salbeibutter und Pecorino.

Frisch gestärkt gingen wir daran, die Umgebung zu erkunden.
Hinunter zum Dr.-Karl-Heine-Kanal, wo wir ein Café entdeckten und im Wasser eine Bisamratte, die wir zunächst für einen Biber hielten, bis wir den Schwanz des Tieres sahen.

Anschließend sind wir noch mal in die Innenstadt gefahren, haben ein paar Geschäfte besucht, einen Blick in die Nikoleikirche geworfen, noch ein bißchen rumgelaufen, ein Eis gegessen, zurück nach Lindenau gefahren, im Konsum Leipzig ein bißchen was zu essen gekauft für heute abend und morgen früh.

Jetzt sitzen wir hier am großen Tisch und planen unseren morgigen Buchmessebesuch. Allzu lange sollten wir aber nicht mehr aufbleiben, denn morgen dürfen wir wieder viel laufen.

Und dabei nie vergessen:

Bis morgen!