Leipziger Buchmesse – Freitag, 16. März 2012

Schatzi, die Tänzerein, der Blogbeitrag und ich wurden gestern Opfer der Buchmesse.

Aber ist ja auch kein Wunder, bei den vielen schönen Büchern!

Aber von vorn.
Bei erneut strahlendem Sonnenschein und steigenden Temperaturen ging es mit der Straßenbahn hinaus zum Messegelände, das ziemlich weit draußen liegt.
Die Leipziger Messe besteht aus mehreren Hallen, die im Mittelteil mit einem riesigen Glasdach und einigen gläsernen Tunneln miteinander verbunden sind. Dadurch war es schon gegen halb zwölf ziemlich warm unterm Dach.

Wir beschlossen, getrennt die Messe zu erkunden. Die Tänzerin ging in die eine Richtung, Schatzi und ich in die andere.
Es war zwar einiges los in den Hallen, aber es war lange nicht so voll, wie an den Besuchertagen auf der Frankfurter Buchmesse.
Bei der Leipziger Buchmesse ist jeder Tag sowohl für Fachpublikum als auch für „einfache“ Besucher geöffnet.
Und was noch anders ist: die Leipziger Buchmesse ist ein Zentrum für Cosplay.
Ist schon toll, was sich da alles findet!

Schatzi und ich sind dann durch zwei Hallen gelaufen, haben zwischendurch Mittag gegessen und uns in die Messebuchhandlung gestürzt.
Gegen 15 Uhr haben wir uns dann mit der Tänzerin im Wiener Kaffee bei den Österreichern getroffen. Nein, das sah nicht so aus:

Danach noch ein bißchen rumgestöbert, noch mehr Bücher gekauft.

Gegen 17 Uhr sind wir dann mit dem Bus zurück in die Innenstadt gefahren, haben dort beim Italiener Pizza gegesssen, in der Milchbar ein Eis gegessen.
Danach ging es zum Kulturzentrum Leipzig und dem Verein Frauenkultur e.V..
Denn hier gab es die lesbische Lesenacht mit

Regina Nössler, die den Krimi Auf engstem Raum vorstellte, den kannte ich schon von der lesbisch-schwulen Lesenacht letztes Jahr in Frankfurt. Krimis sind nicht mein Ding. Aber Frau Nössler kann sehr gut vorlesen und das ist bei einer Lesung sehr viel wert!

Traude Bührmann, die ihr neuestes Buch Durchatmen präsentierte.
Ein Buch, das sehr gut zu sein verspricht. Ich bin wirklich gespannt.

Elke Weigel mit ihrem Debut Fußballtöchter. Ein Buch über fußballspielende Frauen in den 70ern in der schwäbischen Provinz, in dem auch ich mich ansatzweise wiederfinden kann. Dieses Buch scheint sehr unterhaltsam zu sein.

Stefanie Zesewitz auch mit einem Debut: Der Duft von Seide.
Der völlige Kontrast zum vorherigen Buch und das aus dem gleichen Verlag!
Aber auch hier bin ich sehr neugierig.
Die Tänzerin hat übrigens das Buch angefangen zu lesen und ist heute morgen kaum noch vom Buch wegzureißen.

Alles in allem ein Abend mit lesbischen Büchern, der sich wirklich gelohnt hat und sehr

war.