Leipziger Buchmesse – Samstag, 17. März 2012 – Teil 2

Und hier haben wir gefrühstückt:

Also das ist jetzt nicht von heute und außerdem haben wir draussen gesessen, aber da habe ich jetzt kein Bild von. 😳 Aber die belegten Brötchen, die es gab waren sehr lecker! Und ein wunderbarer Fleischsalat

Und dann waren wir noch kurz hier drin.

Ätsch, reingelegt! Da gibt es gar nicht Nichts! Das ist eine Galerie und das war da zu sehen:

Lesbe beachte die Größenverhältnisse. Das bin ich, von hinten. Ich bin 1,67 m.

Die Wandgestaltung – Bilder sind das ja wohl nicht mehr – ist von der Künstlerin Annegret Hornik. Die Ausstellung heißt I told you I was freaky.
Einfach genial und beeindruckend!

Und hier kommt Schatzis Bericht:

Nach reichlich Winkerei am Busbahnhof ist Schatzi1 zur Buchmesse gefahren und die Tänzerin und ich starteten unsere Tour in Richtung Südplatz. Die Bedienung im Café „Versorgung“ (am Eingang zum Spinnereikomplex) samt ihres ganzen Teams hatte uns alternative Shoppingtipps aufgeschrieben und die wollten wir nun erkunden.

Am Südplatz gab es zwei Designerinnenläden mit so kleinen Klamotten, dass sie selbst der Tänzerin kaum passten – und sie hat Größe 38/40. Welch unerfreulicher Beitrag zur allseits beliebten Verniedlichung von Frauen.

Ein weiterer Laden hatte allerlei Kunsthandwerk aus 4 Kontinenten anzubieten. Hier kauften wir ein paar nette Teile.

Dann kam ein weiterer spannender Teil: Das sogenannte Feinkost-Gelände – eine ehemalige Konservenfabrik, die jetzt für alternatives Gewerbe genutzt wurde: Ein Fahrradladen ein Kinderbuchladen, eine Kräuterei und „Mrs. Hippie“ – ein riesiger Laden mit allerlei bunten Klamotten: Kluft für Gesellen auf der Walz, Second-Hand aus den 60-ern (z.B. Lurex-Pullunder, falls die noch jemand kennt oder Minikleider mit großen bunten Kreisen drauf), gehäkelte Tagesdecken, ganz viele Hosenträger und neue Kleidung diverser alternativer Label. Manchmal ist es doch gut, dass solche Läden meine Größe nicht führen. Das spart viel Geld. Die Tänzerin war diesbezüglich geradezu beeindruckend selbstdiszipliniert. Nach einem kleinem Stopp in einem netten Café in praller Sonne und ca. 22 Grad lief uns noch ein Biosupermarkt über den Weg: BIOMARE, sehr nett.

Dann fuhren wir zurück in die Stadt und kauften einen kleinen Koffer, in den wir dann alle Schätze samt unserer Jacken reinstopften um so frank und frei von jeglichem Ballast das nächste Café anzusteuern. Kaum hatten wir bestellt, rief auch schon Schatzi1 an und traf uns kurz darauf. Und sie erzählt nun weiter.

So, jetzt bin ich wieder dran:

Wir sind dann zum Kohlrabizirkus gefahren.
Bis 1994 wurde hier Obst und Gemüse verkauft. Heute ist es ein wunderbarer Veranstaltungsraum. Und das war heute los:

Falls Ihr es nicht erkennen könnt: Das ist ein Flohmarkt. Aber nicht irgendein Flohmarkt, sondern ein Nachtflohmarkt. Der findet ca. einmal im Monat statt und geht von 15 bis 23 Uhr. Ist das nicht toll?
Kein frühes Aufstehen nötig!
Wir waren gegen 18.30 Uhr da und es gab wirklich sehr viel zu sehen und zu kaufen. Ich habe mir zwei Glocken für meine Sammlung gekauft.
Schatzi und die Tänzerin haben nichts gekauft. Die hatten wohl heute nachmittag schon genug eingepackt. 😀

Gegen acht ging’s dann zurück. Wir haben unterwegs noch eingekauft und in der Ferienwohnung zu Abend gegessen. Wir wollten alle nur noch von den Füßen.

Morgen nachmittag geht es zurück nach Frankfurt.
Ob wir vormittags nochmal kurz in den Zoo gehen, machen wir davon abhängig, was die Füße morgen dazu sagen.
So, das war jetzt die XXL-Ausgabe. Mehr gibt’s heute nicht.
Morgen vielleicht noch einen kleinen Schlussbericht. Mal schauen.
Gute Nacht!