Ostsee und Berlin – September 2012, 1. Tag

Yeah!!!!!

Endlich Urlaub!
Das wurde aber auch mal dringend wieder Zeit.
Schatzi und ich waren schon ein wenig gestresst in den letzten Wochen. Unter anderem haben wir eine neue Küche bekommen und das ist mit einigem an Arbeit verbunden, auch wenn wir die nicht selbst eingebaut haben.

Deswegen waren wir sehr froh, dass wir heute endlich losfahren konnten.
Mit dem ICE ging es von Frankfurt nach Hamburg, dann mit dem Regionalexpress von Hamburg nach Rostock, mit der S-Bahn nach Rostock-Lütten Klein (das liegt neben Groß Klein :D, also in echt jetzt ) und von dort mit dem Bus ins Ostseebad Nienhagen. Von der Bushaltestelle ging es dann zu Fuß in Richtung Ostseestrand und kurz davor sind wir links abgebogen zum Haus am Meer.

Ja, wir sind jetzt 11 Tage hier im ruhigen Ostseebad Nienhagen in einem Hotel für Frauen. Und bis jetzt gefällt es uns ausgezeichnet.
So sieht unser Zimmer – genannt Koralle – aus:

Also ein Teil davon. Das da rechts auf dem Nachtschränkchen ist übrigens das hier:

Schick, was? Obsalat, irgendein Mus und ein Piccolöchen zur Begrüßung.
Ist das nicht toll?

Jetzt muss ich aber gestehen, dass wir den Obstsalat nicht sofort als Erstes gegessen haben. Auch wenn wir nach der Mammutanreise schon ein wenig Hunger hatten. So zwei Käsebrote und der ein oder andere Schokoriegel halten ja nicht so lange vor.
Nein, wir mussten unserem Ruf gerecht werden und sind noch vor dem Koffer auspacken wieder aus dem Hotel gestürmt, die Strandstrasse ein Stück zurück gelaufen und haben uns im Eiscafé Merci erstmal einen Eisbecher und einen Kaffee bzw. Cappuccino gegönnt! 😉
Schatzi hatte einen Sanddorn-Eisbecher und ich einen Mandarinen-Eisbecher. Das Eis kommt aus eigener Herstellung und ist ziemlich gut.
(Leider hat das Eiscafé keine Homepage, deshalb gibt`s auch keinen Link.)

Dann haben wir noch einen kleinen Blick an den Strand geworfen und ein paar verrückten jungen Leuten dabei zugeschaut, wie sie bei gefühlten 15 Grad Wasser- und Lufttemperatur zum Schwimmen in die Ostsee gegangen sind.

Als die ersten Regentropfen fielen, haben Schatzi und ich beschlossen, jetzt vielleicht doch mal die Koffer auszupacken.
Was wir dann auch brav getan haben.

Da so`n kleines Eis ja auch nicht so lange vorhält, sind wir dann später auf die Suche nach einem Restaurant gegangen.
Also nee, gesucht haben wir nicht wirklich, die Hotelbesitzerin hat uns das Hotel und Restaurant hier gleich nebenan, fast direkt am Strand, empfohlen: das Hotel Nienhäger Strand.
Auch wenn das Innere ein wenig täuscht: das Essen ist sehr gut.
(Überwiegend) Regionale Zutaten, klassische deutsche Küche.
Schatzi hatte eine kräftige Hühnersuppe, danach Cordon Bleu vom Kalb mit Bechamel-Kartoffeln und zum Nachtisch ein Stück Schneewittchen-Kuchen (so ähnlich wie Donauwelle) und ich hatte eine (sehr) kräftige Tomatensuppe, Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree und zum Nachtisch eine Beerenschnitte (und keine Bärenschnitte, wie Schatzi meinte 🙂 ).
Ja, das war ausgesprochen lecker und hinterher waren wir pappsatt.
Danach brauchten wir erstmal einen Verdauungsspaziergang.
Die sieben Kilometer nach Bad Doberan haben wir uns aber erspart. Auch wenn unsere liebsten Freundinnen vom Wanderinnenverein Staubwölkin (ach nee, Wolke is ja schon weiblich 🙂 ) bei der Entfernung nur müde lächeln würden. Das macht uns aber gar nix. Schließlich sind die die und wir wir.

Gell, Kerstin, du verstehst uns, nicht wahr???!!!?

Also sind wir nur ein wenig hier am Wasser auf und abgelaufen und als wir dann genug durchgefroren waren, wieder zurück zum Hotel gegangen.

So, das soll für heute genügen, morgen ist schließlich auch noch URLAUB!!!!