Toskana 2019 – Tag 3

Heute schreibe ich mal etwas früher, da wir leider umplanen mussten. Wir wollten heute in den Il Giardino di Daniel Spoerri, hatten aber leider überlesen, dass der montags Ruhetag hat. Ja, ja, hätten wir uns doch denken können, montags haben die meisten Museen und Sehenswürdigkeiten zu. Aber wir sind wohl schon so tiefenentspannt im Urlaub angekommen, dass wir völlig den Wochentag vergessen haben.
Also ging es stattdessen nach Castel del Piano, einem kleinen, ebenfalls tiefenentspannten, völlig normalen italienischen Städtchen, in dem es nette kleine Geschäfte, Bars und Kirchen gibt.

Dort sind wir ein wenig herumgeschlendert, haben uns ein, zwei Kirchen angeschaut, in einem Haushalts-/Eisenwarenladen Ausgiesser für Olivenölflaschen gekauft, deutsche Tiefkühlware neben gefrorenem Allerlei in einem kleinen Supermarkt bewundert,


dort aber auch Büffelmozzarella und Grana Padano geholt, eine nette kleine Bar für Kaffee und Gelatti (Nuss/Zitrone und Bitterschokolade/Waldbeere) besucht und dann noch etwas Obst und Gemüse für ein gemütliches Mittagessen im Ferienhaus eingekauft:


(Die Zitrone sind schon ein bisschen unanständig aus, oder?)

Den Rest des Tages verbringen wir jetzt in unserem Poggioferro mit Poskartenschreiben, Lesen, Poolroboter zugucken und später ein wenig schwimmen, bevor es dann heute abend zum Essen nach Seggiano ins Caffé ’60 geht, wo wir für 20 Uhr einen Tisch reserviert haben.

Nachtrag um 23 Uhr:
Das Essen im Caffé ’60 war sehr lecker, aber leider nicht sehr fotogen. Deshalb stelle ich hier jetzt mal keine Bilder mehr ein.
Die anderen meinten ja, dass ich unbedingt die wohlklingenden italienischen Namen unserer Vorspeise, von Pizza und Pasta aufschreiben sollte, aber dazu hätte ich die Namen aus der Karte abschreiben oder auswendig lernen müssen. Aber das habe ich dann doch vergessen zu tun.
Die Vorspeise bestand jedenfalls aus in gekochtem Schinken eingewickelten Ricotta und dazu hauchdünne Birnenscheiben und Zitronenschale. Deliziös. Und die Pizza mit den diversen Belägen, die mir gar nicht mehr einfallen und die Pasta war auch vorzüglich.
Zum Nachtisch gab es Tiramisu und Nutellakuchen. Beides etwas zu süß und auch etwas langweilig.
Vorhin war übrigens auch noch kurz die Feuerwehr hier, um die Hornissen endgültig zu vertreiben. Hat aber wohl immer noch nicht geklappt, sodass sie morgen, während wir zum Garten von Niki de Saint Phalle fahren, noch einmal kommen werden.
Gute Nacht!