Toskana 2019 – Tag 4

An diesem heutigen, sehr warmen, um nicht zu sagen, ziemlich warmen Tag haben wir uns ins Auto gesetzt und sind in Richtung Süden gefahren, in die Nähe von Capalbio, das an der Grenze zwischen der Toskana und der Maremma liegt. Denn dort gibt es einen der schönsten Orte auf der ganzen weiten Welt – den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle.
Leider läßt es sich immer schwer schätzen, wie lange so eine Autofahrt von hier nach da dauert, insbesondere an einem Werktag und mit einer ungefähren Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern. Werden die Straßen voll sein? Wird es Baustellen geben? Ist irgendwo ein Straßenfest oder anderes Großereignis?
Deswegen sind wir früh losgefahren, um gleich um 14.30 Uhr, zur Öffnung des Gartens, da zu sein.
Und? Was passiert in so einem Fall? Genau, wir waren viel zu früh dran.
Na gut. Wir haben dann beschlossen, einen kleinen Schlenker ans Meer zu machen und uns den Ort Porto Santo Stefano anzuschauen.
Doofe Idee, bekloppte Idee, bescheuerte Idee.
Der Weg nach Porto Santo Stefano führt vorbei an einer sehr großen Anzahl von Campingplätzen, es war Mittagszeit und wir waren nicht die einzigen, die sich dachten: Ach fahren wir mal nach Porto Santo Stefano und setzen uns dort schön in ein Lokal am Hafen.
So wälzte sich also eine Autoschlange die Straße hinunter in Richtung Hafen und wir waren mittendrin. Es hatte gar keinen Zweck, einen Parkplatz zu suchen, es gab keine. Das bedeutete: weg hier.
Wir zurück zur Schnellstraße nach Rom, um schon mal zum Garten zu fahren. Wer weiß, vielleicht finden wir auf dem Weg dorthin ja eine schöne Trattoria oder so, um was zu essen.
Da auf der linken Seite steht ein Schild mit dem Wort Giardino drauf. Das ist eindeutig das italienische Wort für Garten und das kann doch nur eins bedeuten: das geht es zum Giardino dei tarocchi, sprich Tarotgarten. Ist zwar nicht die Abfahrt, die wir laut Anreisehinweis auf der Homepage nehmen sollten, aber seit wann halten wir uns an Anweisungen??:-) ???
Und die Idee war gar nicht schlecht. Denn nach einer Weile entdeckten wir das Le Burle, das auf der Terrasse so aussieht:

und wo es unter anderem das zu essen gibt:

Carbonara

Schokokuchen

Äußerst lecker sag ich da nur.
Und für den Rest des Beitrages gibt es jezt nur noch Fotos.
Babette und die fier fürchterlichen Freundinnen im Tarotgarten von Niki de Saint Phalle: