Toskana 2019 – Tag 9

An diesem heißen (35 Grad), sonnigen Sonntag haben wir nur den halben Tag außerhalb des Ferienhauses verbracht. Zunächst ging es noch ein wenig weiter den Hügel hinauf nach Montecatini Alto. Dieses kleine Bergdorf wurde vor Montecatini Terme gegründet und ist auch Endpunkt einer Standseilbahn von Terme nach Alto, die ähnlich funktioniert, wie die in Wiesbaden hinauf zum Neroberg.
Hier ein paar Fotos von Alto:

Hier gab es ziemlich lecker Eis, unter anderem die ziemlich geniale Sorte (Stangen-)Sellerie-Ingwer. Klingt schräg, war aber überraschend gut.
In einer anderen Eisdiele waren wir auch noch. Dort gab es

ertrunkenes Eis

und Zentrifuge von Obst und Gemüse. Klingt lecker, haben wir aber nicht probiert. 🙂

Wir hatten überlegt, mit der Standseilbahn einmal runter und wieder hoch zu fahren, uns aber dann doch dagegen entschieden. Stattdessen sind wir mit dem Auto runter nach Montecatini Terme gefahren und haben uns dort die Tettuccio-Therme angeschaut.
Nur reingehen und anschauen kostet zwar Eintritt, aber der lohnt sich allemal. Hier nur ein paar Eindrücke:

Das hier sind die Trinkbrunnen mit den verschiedenen Heilwässern. Am Eingang wird extra darauf hingewiesen, dass dafür eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden muss.

und Marie Curie war auch da. 🙂

Besonders dekorativ war dieser Eisstand im Café

Selten eine so gewissenhafte Reinigungskraft gesehen, die sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen ließ.

Wir sind danach noch ein wenig in der Stadt herumgefahren (Klimaanlage im Auto, yeah!) und haben unter anderem diesen jungen Mann getroffen:

Ja, mit Herrn Giacomo Puccini muss auch mal diskutiert werden

Auf dem Bürgertsteig vor dem Rathaus fand sich eine lange Reihe von in den Boden eingelassenen Plaketten, auf denen sich die Namen vieler Staatsoberhäupter und anderer Berühmtheiten fanden.

Jetzt war uns endgültig zu warm und schwül wurde es auch allmählich. Zurück im Ferienhaus erlebten wir dann einen ordentlichen Regenschauer.

Jetzt ist die Luft wenigstens etwas besser.
Morgen geht es nach Lucca. Da hoffen wir mal, dass es nicht mehr ganz so heiß wird.