USA Juli 2016 – Tag 11

Heute gibt es nicht viel zu schreiben.
Schatzi und ich sind heute morgen zunächst mit dem Bus nach Georgetown gefahren, wo wir eigentlich in die Georgetown Mall wollten. Die scheint aber nicht mehr zu existieren. Schade, schade.

Leider hatte Schatzi wieder Probleme mit ihren Beinmuskeln, deshalb haben wir uns in ein Lokal gesetzt und ein wenig ausgeruht. Ich habe dort einen sehr leckeren Schokomilchshake getrunken. Boah, war der gut!

Wir wollten dann wieder zum Bus zurück und woanders hinfahren, aber Schatzis Schmerzen wurden einfach nicht besser.
Ich habe dann darauf bestanden, in die Notaufnahme des Krankenhauses zu gehen, dass unserem Hotel gegenüber liegt. Schatzi war zunächst nicht begeistert, aber ich habe mich durchgesetzt.

Das ganze Prozedere hat dann ungefähr vier Stunden gedauert. Anmeldung, warten, Vorgespräch mit einer Krankenschwester, warten, warten, warten, dann sollte Schatzis Bein geröntgt werden, aber dagegen hat sie sich gewehrt, sie wußte ja, dass es von einer Entzündung am Fersensporn kam und sozusagen Folgeschmerzen im Bein waren. Dann hieß es wieder warten. Ich bin in der Zwischenzeit mit dem Taxi zum Museum of Women in the Arts gebrettert, wo wir uns ursprünglich nachmittags mit Petra und der Tänzerin treffen wollten. Daraus wurde jetzt ja nichts.
Als ich wieder zurück kam, war Schatzi in einer Behandlungskabine und hatte dort mit einer Ärztin, einem Schmerz-Manager, mit dem Typen, der für Bandagen zuständig war, mit der Administratorin, die schon vor der Behandlung abkassieren wollte (was Schatzi wieder verweigerte) und mit der Oberärztin gesprochen.
Der nette junge Mann bei der Anmeldung ließ mich zu Schatzi.
Wir haben dann von einer anderen Administratorin (ich tippe auf Lesbe), bei der wir nach der Behandlung bezahlt haben, erfahren, dass die im Krankenhaus gar nicht vor der Behandlung abkassieren dürfen. Wie gut, dass Schatzi in solchen Fällen auch mit Schmerzen noch wehrhaft ist!
Letztendlich gab es eine entzündungshemmende Spritze, ein Rezept für entzündungshemmende Tabletten für die nächsten Tage und eine Bandage (plus Reservebandage) fürs Knie. Der Spaß kostete dann insgesamt 425 Dollar. Nicht schlecht, was?

Zu Abend gegessen haben wir dann in einem Restaurant auf der Connecticut Avenue, wo wir mit dem Auto hingefahren sind. Das Essen war aber nur mittelprächtig. Dafür waren Kaffee und Eis hinterher bei Dolcezza Gelato & Coffee umso besser. Hmmmh!!!

Wir sind dann noch zu einer Tankstelle gefahren, da der Tank fast leer war. Dort haben wir verzweifelt nach dem Schalter gesucht, der die Tankklappe an unserem Mietwagen öffnet.
Erst der Blick eines hilfsbereiten Mannes in die Bedienungsanleitung lüftete das Geheimnis. An der Fahrertür gab es ziemlich versteckt einen Hebel zum Ziehen. Da soll eine drauf kommen!

So, unsere Pläne für morgen stehen noch nicht zu Hundertprozent fest. Das entscheiden wir morgen früh.
Bis dann.