USA Juli 2016 – Tag 7

Auf Wiedersehen Plymouth! Hallo New York!

Heute war es dann so weit. Aus dem kleinen, relativ beschaulichen Plymouth ging es über die Interstate 95 nach New York City.
Wir sind sehr gut durchgekommen und hatten keine Staus. Kein Wunder, die sind ja alle in die Gegenrichtung nach Cape Cod gefahren 🙂 .
Ein bisschen Sorgen hatte uns ja noch die Fahrt zur Mietwagenrückgabe am John-F.-Kennedy-Flughafen bereitet. Aber ich sage nur: kein Problem dank Navi APS!!! Ja, mein Dreifach-Navi hat jetzt einen Namen, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Beteiligten.
Ich finde, das klingt hervorragend!

Die Rückgabe war dann auch völlig schmerzfrei und die netten Jungs haben uns sogar ein Taxi gerufen, damit wir nicht mit U-Bahn oder Shuttle-Taxi zum Hotel fahren mussten. Das war zwar nicht ganz billig, aber wir haben die Summe ja durch vier teilen können und wir waren außerdem in einer halben Stunde am Hotel angekommen. Gerechnet hatten wir ja mit allem zwischen einer und drei Stunden. Aber der Taxifahrer kannte sich aus.

Das Lex Boutique Hotel scheint recht neu zu sein und zu den größten Hotels zählt es auch nicht. Der Größenunterschied zu den Zimmern in Plymouth ist schon gewaltig. Aber für die paar Tage wird’s gehen.

Wir haben uns dann ein wenig frisch gemacht, wie es so schön heißt und uns dann in die New Yorker U-Bahn gestürzt, die schon ein kleines Abenteuer ist. An unserer Station gab es auch einen kleinen Schalter, an dem ein Mann saß, der Fahrkarten verkaufte. Der hat uns dann geraten, am besten die 7-Tages-Karte zu nehmen, mit der wir überall herumfahren und auch die Busse benutzen können.

Dann ging es hinein in die U-Bahn. Es war schon recht interessant, sie live zu erleben. In Fernseh-Serien und Filmen sehen Stationen und Bahnen immer viel größer aus.

Wir sind ganz bis an die Spitze von Manhattan zum Battery Park gefahren. Dort liefen viele Touristen herum und an jeder Ecke gab es Hot Dogs- und Souvenir-Verkäufer. (Schatzi, die Tänzerin und ich haben einen Hot Dog gegessen. Er war sehr schlecht.)

Vom Battery Park hat frau einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Manhatten und die Freiheitstatue ist von hier aus auch zu sehen. Allerdings etwas weit weg.
Wir sind dann zum Anleger der Staten Island-Fähre gegangen, die an dem Wahrzeichen von New York vorbeifährt und kostenlos ist.

Hier die Sehenswürdigkeit vom Schiff aus:

Mini-Leuchtturm
Ähm, ich meinte natürlich die hier:

Freiheitsstatue
(Kleiner Scherz)

Wie hier gut zu sehen ist, haben wir bewölkten Himmel und es ist bereits früher Abend.

Auf der anderen Seite auf Staten Island hat frau übrigens einen sehr guten Blick auf die Skyline von Manhattan. Davon stelle ich kein Bild ein, die kennt Ihr ja alle.

Dann ging es wieder zurück mit der Fähre und der U-Bahn Richtung Hotel. Ich hatte dort heute nachmittag ein Geschäft mit Bio-Kaffee und -gerichten gesehen und wir wollten das jetzt mal ausprobieren. Leider hatte ich mich mit den Öffnungszeiten versehen, es war bereits geschlossen.

Unser Hotel liegt übrigens in der Nähe der Park Avenue, die ja nicht gerade zu den billigsten Gegenden von New York zählt und demzufolge sind einige der Restaurants hier auch etwas höherpreisiger.
Aber wieder einmal wurden wir auf unserer Reise von einer netten älteren Dame gerettet, die uns dann den Irish Pub Molly’s empfahl. Und dieser Tipp war durchaus Gold wert:

Essen-2

NY-Essen-1

Bacon Cheeseburger und Steak mit Kartoffelbrei und Gemüse. Petra und die Tänzerin hatten Hähnchen Curry, das ich nicht fotografiert habe, da es farblich nicht ganz so attraktiv war. Aber lecker waren alle Gerichte.

Vielen Dank, liebe alte Lady!

Nun geht es aber ab ins Bett. Morgen ist Independence Day, da müssen wir ausgeschlafen sein.